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zu Streuobstwiesen / Pomologie
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Streuobstwiesen schützen und erhalten - Jeder kann etwas tun !
- Nutzen Sie Ihre alten Obstwiesen wieder durch Pflege. Die Wiesen sollten höchstens zweimal jährlich gemäht werden. Das Mähgut ist abzuräumen, damit die Grasnarbe nicht verfilzt und eine artenreiche Blumenwiese erhalten bleibt oder sich entwickeln kann. Ein regelmäßiger Schnitt dient der Erhaltung der Obstbäume. Das Mähgut und das Schnittgut kann für die Kompostierung genutzt werden. Nach Möglichkeit ist auf eine Düngung und auf Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämfungsmittel zu verzichten. Im Bedarfsfall biologische Produkte verwenden. Höhlungen und Öffnungen im Stamm nicht verschließen, sie sind Unterschlupf für viele Tiere. Fehlen natürliche Baumhöhlen, können auch Nistkästen für Vögel und Fledermäuse aufgehängt werden.
- Erleben Sie die geschmackliche Vielfalt alter Obstsorten. Äpfel z.B. gehören zum Gesündesten, was die Natur so zu bieten hat. Von sauer über ausgeglichen bis süß reicht die geschmackliche Bandbreite der einzelnen Sorten.
- Kaufen Sie Erzeugnisse von heimischen Obstwiesen (z.B. Apfelsaft, Obstbrand).
- Wenn Sie Ihren Garten oder Ihr Grundstück mit Obstbäumen bereichern wollen, dann pflanzen Sie regional ökologisch angepasste Sorten. Wir beraten Sie gerne.
Im November 2003 haben wir mit der Pflanzung von 6 Jungbäumen den Bestand unserer Streuobstwiese ergänzt. Dabei wurden regional vorkommende alte Obstsorten gepflanzt. Im einzelnen waren das zwei Kirschbäume der Sorten "Querfurter Königskirsche" und "Schneiders Späte Knorpel", zwei Birnbäume ("Clairgeau", "Petersbirne") sowie zwei Apfelbäume in den Sorten "Signe Tillisch" und "Geflammter Kardinal".
- Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann helfen Sie selbst bei der Pflege von Streuobstbeständen. Das nützt den Streuobstbeständen genauso wie Ihrem Wohlbefinden. Aktive Mitarbeiter des Naturschutzes sind jederzeit willkommen.
- Vielleicht könnten Sie auch eine Patenschaft für einen Obstbaum übernehmen.
- Wenn Sie Standorte von alten Obstbäumen bzw. alte Obstsorten kennen, teilen Sie es uns mit.
- Die Pflege von Streuobstwiesen ist nicht kostenlos. Und mit jeder Spende können auch Sie mithelfen, diesen wertvollen Lebensraum zu erhalten.
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